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Wie du deine (Neujahrs-) Vorsätze garantiert erreichst

Mit den Zielen und guten Vorsätzen ist das so eine Sache… du nimmst dir etwas vor, du bist motiviert, gibst Vollgas… um dann doch zu erkennen, dass es nicht klappt.

Aber warum denn eigentlich? Was ist denn so schwer daran, die Vorsätze umzusetzen und an den Zielen zu arbeiten?

Schauen wir uns mal an, wie du deine Neujahrsvorsätze (oder auch nur sonstige Ziele unter dem Jahr) erreichst und sie nicht schon am 2. Jänner wieder vergessen hast :-)

Aus den Augen, aus dem Sinn

Das ist schon gleich das erste Problem. Du nimmst dir etwas vor, brennst vermeintlich für eine Sache, aber kurz darauf ist schon wieder etwas anderes wichtig. Weil du dein Ziel, deinen Vorsatz, einfach aus den Augen verloren hast.

Damit das nicht passiert, gibt es einen sehr einfachen Trick: aufschreiben.

Ja, das klingt jetzt vielleicht dämlich und zu einfach, aber wie oft hast du dir deine Vorsätze schon aufgeschrieben? Und dann auch noch sichtbar an den Badezimmerspiegel (oder auf’s WC) gehängt)?

Wenn du dein Ziel jeden Tag vor Augen hast, dann brennt sich das in deinem Unterbewusstsein ein und du wirst dein Leben ein wenig danach ausrichten… und wirst es auch nicht vergessen.

Sozialen Druck aufbauen

Du kannst dir aber nicht nur selbst sichtbare Zeichen in Form von Post-Its setzen sondern auch Freunde dafür einspannen. Indem du ihnen von deinem Ziel erzählst und sie auch bittest, dich immer wieder daran zu erinnern und nachzufragen.

Oder du postest deine Neujahrsvorsätze einfach unten in den Kommentaren, dann werde ich dich daran erinnern…

Die spannende Frage die aber bleibt ist – was ist eigentlich ein „gutes“ Ziel?

Ziele richtig definieren

Du kennst sie sicher, die Ziele, die du dir vornimmst und gleich weißt, dass du sie nie erreichen wirst. Weil sie entweder zu „einfach“ sind, dich nicht zum Schwingen bringen und etwas positives in dir auslösen. Oder weil sie so hoch gesteckt sind, dass du sofort sagst „Nein, das schaffe ich eh nie, also muss ich auch keine Energie hineinstecken“.

Genau aus dem Grund habe ich auch (noch) keine eigene Insel in der Karibik… weil dieses Ziel nämlich so weit weg von meiner Einkommenssituation ist, dass ich gar nicht weiter darüber nachdenke.

Was macht also ein gutes Ziel aus, welches dich motiviert es zu erreichen?

  1. Dein Ziel muss konkret sein. Ein „irgendwann werd ich mal“-Wischi-Waschi-Ziel ist für dich nicht greifbar und viel zu leicht zu vertagen. Du willst ein Ziel wo du in einem Monat konkret sagen kannst „ja, ich habe es erreicht“ oder „nein, ich habe es noch nicht erreicht“.
  2. Damit dein Ziel konkret ist muss es auch messbar sein. „Ich werde mehr kochen“ ist nicht wirklich messbar, „Ich koche ab jetzt 3x in der Woche“ schon.
  3. Dein Ziel muss erreichbar sein. Das habe ich oben schon mit meiner Insel in der Karibik angesprochen… zu kleine Ziele nimmst du nicht ernst, zu große auch nicht. Also stecke dir dein Ziel so, dass du es auch erreichen kannst, es dich aber auch zum Schwitzen bringt (ja das darf sein!).
  4. Das bringt mich zum nächsten Punkt – realistische Ziele. Wenn du ein Wikinger bist, wird aus dir niemals eine Prinzessin werden, sorry. Aber du kannst ein wenig weicher, ruhiger, sanfter werden… daher: realistische Ziele, die du auch erreichen kannst.
  5. Ein gutes Ziel hat auch ein zeitliches Ende. „Irgendwann“ ist vor allem eines – nie. Also bis wann wirst du dein realistisch, aber motivierend hoch gestecktes Ziel erreichen?

Ein gutes Ziel zu definieren ist leider nicht so einfach und braucht schon ein wenig Zeit und Hirnschmalz… gönn dir eine Stunde bei einem Tee und überlege dir deine Ziele – und vor allem: schreib sie auf!

Kleine Schritte führen zum Ziel

So, das Ziel ist definiert und sogar aufgeschrieben, also Schublade auf und rein damit

Halt, nein, der wichtige und schwierige Teil kommt erst jetzt… und zwar deinem Ziel jeden Tag einen kleinen Schritt näher zu kommen. Betonung auf „kleine Schritte“. Wenn du dir nämlich ein großes, aber realistisch für dich erreichbares Ziel gesetzt hast, dann wirst du es nicht an einem Tag erreichen…

Aber wie schaffst du es konsequent jeden Tag einen kleinen Schritt zu gehen? Und nicht schon (wie so oft) nach einer Woche das Ziel aus den Augen zu verlieren?

Ein Tipp aus der Praxis ist ein Block mit Post-Its neben dem Bett… jeden Abend schreibst du deinen konkreten nächsten Schritt, der dich deinem Ziel näher bringt, auf diesen Zettel. Und am Abend streichst du den erledigten Schritt und planst den nächsten, kleinen, realistisch erreichbaren Schritt.

Dabei geht es nicht darum jeden Tag die Welt niederzureißen, sondern kleine Schritte zu planen, die dich deinem Ziel näher bringen (und Spaß machen dürfen!).

Mach es dir zur Gewohnheit

Die Idee hinter den kleinen, täglichen Schritte ist, es dir zur Gewohnheit machen an deinem Ziel zu arbeiten. Denn was zur Gewohnheit wird, das erreichst du auch und machst du einfach, ohne groß darüber nachzudenken.

So dauert es zum Beispiel ein paar Wochen, bis du dir das Meditieren zur Gewohnheit gemacht hast, das selbe trifft auch auf das Laufen zu oder jede weitere regelmäßige Aktivität.

Irgendwann kommt der Punkt, wo du nicht mehr groß darüber nachdenkst, sondern einfach machst. Nein, es geht nicht darum wie ein Roboter einfach das nächste Post-It abzuarbeiten, sondern nicht mehr zu hinterfragen sondern einfach mit Freude an deinem Ziel zu arbeiten.

Starte JETZT!

Ganz wichtig – du hast jetzt etwas über Ziele und Vorsätze gelernt. Eine Frage: wann fängst du damit an?

Wie „morgen“?!?!

Nein, JETZT. Nimm dir am besten jetzt sofort einen Block und einen Stift, und investiere 10 Minuten um dein Ziel zu definieren. Du wirst sehen, es zahlt sich aus!

Alternativ kannst du auch gerne deinen Neujahrsvorsatz (oder Unterjahrsvorsatz) in den Kommentaren posten.

Schau auf dich!

Michael

PS: der obige Artikel kann nur an der Oberfläche anreißen, wie du Ziele wirklich erreichst. Ich kann dir das Buch „Werde verrückt“ von Veit Lindau empfehlen, dort wird noch weiter auf dieses Thema eingegangen.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Michael,

    Ziele sind gut. Aber man sollte auch zwischendurch immer mal wieder die Ziele überprüfen. Es kann sein, das ein Ziel zwischenzeitlich nicht mehr attraktiv ist. Z.B wenn man eine neue Erkenntnis hatte oder etwas neues gelernt hat.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele! =)

    LG
    Sven

    Antworten

    • Hallo Sven,
      ja, absolut! Diese Schleife sollte man auch immer wieder durchlaufen, denn wie heißt es so schön: „Auf einem Dampfer, der in die falsche Richtung fährt, kann man nicht sehr weit in die richtige Richtung gehen.“ (von Michael Ende geklaut).
      lg
      Michael

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