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Wie du die perfekte Yoga-Matte findest

Du hast dich also zu deiner ersten Yoga-Stunde durchgerungen und bist nun auf der Suche nach der perfekten Yoga-Matte? Und bist von den hunderten Optionen erschlagen und weißt nicht, welche du kaufen sollst?

Hier ein kleiner Guide, der dir hoffentlich bei deiner Entscheidung hilft.

Die Qual der Wahl

Wer mit Yoga beginnt ist erst einmal erstaunt – nämlich von der Tatsache, dass (fast) kein Zubehör notwendig ist. Je nach Yoga-Stil sind eventuell ein Block und ein Gurt notwendig, aber die sind meist im Yoga-Studio vorhanden.

Auch Kleidung ist (wie im 3. Anfängertipp geschrieben) im Yoga unwichtig. Sie muss bequem sein, aber ob sie jetzt super-hipp, teuer und atmungsaktiv ist – für dein Yoga ist das alles egal. Du musst dich wohl fühlen, und das schafft auch ein 10-Euro-Shirt.

Jetzt wird es aber schon eng. Wie grenzen sich denn dann Yogis voneinander ab? Über was wird diskutiert, wenn man nicht gerade auf der Matte steht?

Die Yoga-Matte

Eines der wenigen Dinge wo sich Yogis in Glaubenskriege verstricken ist die Wahl der Matte. Die einen meinen dass Billigware aus China ausreichend ist, die anderen schwören auf Matten von Manduka oder Jade Yoga. Und der neueste Schrei ist sowieso die Yoga-Matte mit Smartphone-App um über 250 Euro.

Die Frage ist jetzt wie du als Anfänger zu deiner eigenen Matte kommst. Weil die in Studios vorhandenen Leihmatten sind zwar meist toll um Yoga kennenzulernen, aber irgendwie dann doch unhygienisch.

Die Online Recherche

Als moderner Yogi von heute versuchst du dein Glück natürlich einmal im Internet. Doch leider bringt dich das gar nicht weiter – denn es gibt genau so viele Meinungen zu Yoga-Matten wie Yoga-Matten selbst. Du wirst immer jemanden finden, der von einer Matte restlos überzeugt ist und einen, der sie für Schrott hält.

Das heißt also, du investierst viel Zeit in etwas, das eigentlich nicht viel Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Weil deine Yoga-Matte nämlich dein Yoga nicht besser macht!

Ist leider die traurige Wahrheit. Dein Yoga wird durch üben besser und nicht, ob du auf einer 15-Euro-Matte oder einer 100-Euro-Matte stehst. Oder dich auch noch dein Smartphone vom Yoga ablenkt.

Ich habe mir zum Beispiel nach einiger Zeit auf einer günstigen China-Matte eine Manduka ProLite gegönnt. Um dann bei den ersten Malen sehr enttäuscht von der Matte zu gehen, weil die ums vielfache teurere Matte rutschiger war als das billige Modell.

Der Grund ist einerseits, dass manche (nicht alle!) Matten erst „eingeübt“ werden müssen, bis sie guten Grip bieten. Und andererseits rutscht du als Anfänger im Abschauenden Hund aufgrund der „falschen“ Technik und nicht wegen der Matte.

Deine Anforderungen sollten entscheiden, was du kaufst

Gerade als Anfänger würde ich dir erst einmal eine günstige Yoga-Matte empfehlen. Diese Matten sind leicht und wenn dir Yoga wirklich nicht gefällt (sehr unwahrscheinlich – eventuell gefällt dir dein Lehrer, das Studio oder der Yoga-Stil nicht… aber darüber ein andermal mehr) hast du nicht viel Geld investiert.

Ich selbst habe sehr lange auf so einer günstigen Matte praktiziert und diese Matte auch auf Reisen mitgenommen. Rein vom Gewicht her unschlagbar. Und wenn sie kaputt geht – nicht so tragisch.

Mit fortgeschrittenerer Praxis wirst du wissen, ob du eher eine dicke, schwere Matte für zu Hause haben willst oder eher der Typ für eine Immer-Dabei-Matte bist. Oder etwas dazwischen haben willst.

Weiters ist nicht unbedingt jede Matte für jeden Yoga-Stil geeignet – besonders Hot-Yoga bzw. Bikram-Yoga möchte ich hier erwähnen. Manche Matten aus Kautschuk vertragen den vielen Schweiß nicht so gut und lösen sich dann recht bald auf.

Yoga-Matten die ich persönlich kenne

Kurz noch ein paar Worte zu den Matten, ich ich persönlich kenne:

  • Günstige Einsteiger-Matte (z.B. von YogiStar): mit dieser Matte habe ich begonnen und sie war mit mir in Indien und Thailand. Faltbar. Anfangs recht rutschig (auch weil ich Anfänger war), nach einiger Zeit aber relativ guter Grip.
  • Manduka ProLite: endlich eine Matte, die es auch in Überlänge gibt. Anfangs etwas rutschig, wenn man genug Yoga darauf macht ist der Grip aber sehr gut. Bequemer für die Knie als die günstigeren Matten. Meine Matte des Vertrauens.
  • Manduka Black Mat Pro: der Profi unter den Matten, schon fast so bequem wie eine Shiatsu-Matte :-) Extra breit, Grip wie bei der ProLite. Einziger Haken: diese Matte ist echt schwer. Du willst sie nicht zwischen Studio und zu Hause hin-und-her schleppen.
  • Manduka SuperLite: die kleine Leichte aus Naturkautschuk. Der Grip ist genial gut, dafür ist sie für die Knie sehr unbequem. Eher eine Matte damit man mehr Grip hat und nicht auf dem Fußboden praktizieren muss, aber nichts für jeden Tag. Faltbar und wirklich klein. Für’s durchspringen im Ashtanga fast zu sticky (zumindest für mich).
  • Jade Yoga Matten: relativ teuer und schwer, aber ausgezeichnete Haftung. Was beim Durchspringen ein Problem sein kann :-) Rutschen definitiv weniger als die Matten von Manduka (ausgenommen der SuperLite), da sie aus Naturgummi gefertigt sind.

Fazit

Die Wahl der Matte ist also gar nicht so schwer – die richtige Matte wird dich finden. Du wirst sie entweder im Geschäft angreifen oder bei einem Nachbar-Yogi sehen (und eventuell kurz ausprobieren) und wissen, dass du diese Matte willst und sie für dich passt.

Und du wirst kein großes Ding daraus machen, weil du weißt, dass die Matte dein Yoga nicht besser macht. Und es egal ist ob du dich für MandukaJade Yoga oder sonst einen Hersteller entscheidest.

Wie hast du deine Matte gefunden? Was hältst du von einer Matte mit Smartphone-Anbindung? Welche Matte kannst du empfehlen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Schau auf dich!

Michael

Foto von bradleypjohnson via Flickr (CC BY 2.0)

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe eine Karma Supply für 19Euro und die ist OK ….. bei Knieständen schlage ich sie um damit sie dicker ist ;-)

    Antworten

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