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Den Nörgler im Kopf entspannt und einfach ausschalten

Vor kurzem habe ich im Kino den Film “Alles steht Kopf” gesehen und ich kann dir den Film wie auch den Trailer sehr empfehlen:

Auf was ich damit hinaus will – auch in meinem Kopf spielt es sich immer wieder so oder so ähnlich ab… und es gibt zusätzlich den Nörgler, der mir verschiede Dinge an den Kopf wirft und mir so das Leben vermiest.

Der Nörgler sagt zum Beispiel am Abend vor dem Schlafen gehen zu mir: “Na, heute hast du aber wieder kein Yoga gemacht?” und ich fühle mich dadurch nicht gerade besser.

Das kennst du doch sicher auch, oder?

Der Nörgler verwickelt dich ständig in einen Dialog über deine Schwächen, Fehler und Begrenzungen. Er ist ein Profi, wenn es darum geht dich in eine Dauerschleife zu entführen und mit ihm zu diskutieren ist absolut sinnlos.

Aber vor kurzem habe ich ein wirklich machtvolles Mantra kennengelernt, welches den Nörgler schachmatt setzt. Denn es geht nicht darum, den Nörgler zu besiegen, denn dein Widerstand stärkt ihn nur und nährt ihn. In dem Moment, wo du dem Nörgler kontra gibst und Recht haben willst, hat er schon gewonnen.

Setze den Nörgler stattdessen mit dem Mantra “Na und?” einfach schachmatt. Das funktioniert so:

“Beim Meditieren bist du auch sehr stark abgelenkt gewesen!”
“Ja, das war heute so. Na und?”

“Du solltest als Yoga-Lehrer eigentlich den Handstand schon längst können!”
“Das mag sein. Na und?”

„Dieser Blog-Beitrag ist aber viel kürzer als sonst!“
„Na und?“

“Das klingt aber sehr verrückt, immer na-und zu sagen”
Na und, hört ja eh niemand!

Bitte versteh mich nicht falsch – ich will mit diesem Mantra auf keinen Fall auf eine generelle „Fuck-It“-Einstellung hinaus, die destruktiv ist und Nein zum Leben sagt. Es geht nicht darum, dass dir das Leben egal sein soll, sondern um die Stimme in deinem Kopf, die dich selbst runterzieht und fertig macht. Und zu genau dieser Stimme solltest du öfter mal „Na und?“ sagen…

Probier es einfach aus! Ich freue mich auf deinen Kommentar mit Erfahrungen zum Na-Und-Mantra!

Schau auf dich!
Michael

PS: Die Idee für das Mantra habe ich aus dem Buch “Heirate dich selbst” von Veit Lindau. Na und?

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hahah, Klasse. der Trailer.
    Es gab da vor Jahren auch mal die Sitcom „Vier für Herman“, in der im Kopf des Helden 4 meist widerstreitende Charaktere ihren Senf zu den verschiedensten Situationen abgaben. Da war wirklich toll dargestellt, wie es in unserem Kopf oft abläuft.
    Wenn mir das Ganze „da oben“ zuviel wird, verwende ich meist die Technik des Gedankenstopps: Einfach alle Gedanken stoppen und auf was anderes konzentrieren. Am besten auf das Hier und Jetzt.

    Antworten

    • Hallo Kay, das laute (geistige) schreien von „Stopp!“ ist auch eine gute Idee. Nur mit dem „auf etwas anderes konzentrieren“ würde ich aufpassen – damit es nicht in eine stumpfsinnige Ablenkung ausartet…. :-)
      Lg Michael

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